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Familienrecht

  • Ehescheidung
  • Versorgungsausgleich
  • Zugewinnausgleich
  • Ehegattenunterhalt
  • Kindesunterhalt
  • Sorge- und Umgangsrecht
  • Zugewinnausgleich
  • Trennungsberatung

Gern beantworte ich Ihre Fragen zu den Kosten einer Ehescheidung oder zu den Voraussetzungen für die staatliche Verfahrenkostenhilfe, die Beziehern geringer Einkommen gewährt werden kann.

Seit 2004 habe ich den Arbeitsschwerpunkt im Familienrecht.
Ihre Vertretung übernehme ich mit Zeit für Ihr Anliegen.
Ich berate Sie gern.

Ehescheidung

Die Ehescheidung benötigt eine richterliche Entscheidung. Der Antrag kann von einem der Eheleute oder von beiden Eheleuten gestellt werden, wenn die Ehe gescheitert ist. Dafür benötigt zumindest einer der Ehegatten eine anwaltliche Vertretung. Die eine anwaltliche Vertretung ist dann nur für den beauftragenden Ehegatten rechtlich möglich und nicht für beide Ehegatten. Wenn auch der andere Ehegatte anwaltlich vertreten sein möchte, muss sich dieser eine andere anwaltliche Vertretung aussuchen.

Die Ehescheidung ist grundsätzlich erst möglich, wenn die Trennung seit einem Jahr besteht. Das Wort “grundsätzlich“ verwenden Juristen, wenn es auch Ausnahmen gibt. Beispielsweise ist eine frühere Ehescheidung möglich, wenn die Fortsetzung der Ehe für den antragstellenden Ehegatten als unzumutbare Härte einzuordnen wäre.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch, das auch im Internet zu finden ist, finden Sie in den §§ 1564 bis 1587 mehr zu Ihrer Information.

Versorgungsausgleich

Der Versorgungsausgleich wird grundsätzlich vom Familiengericht im Rahmen des Ehescheidungsverfahrens durchgeführt. Die während der Ehezeit von den Eheleuten erworbenen Rentenansprüche werden ausgeglichen. Ehezeit ist dabei die Zeit vom Beginn des Monats, in dem die Ehe geschlossen wurde, bis zum Ende des Monats vor Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehegatten. Bei einer kurzen Ehe findet der Versorgungsausgleich nur statt, wenn dies von einem der Ehegatten beantragt wird. Die Ehegatten können einen notariellen Vertrag schließen und darin den Versorgungsausgleich individuell gestalten oder ausschließen. Allerdings unterliegt die Wirksamkeit der Regelung der Kontrolle des Familiengerichts.

Zugewinnausgleich

Wenn Eheleute vor der Heirat zum Zugewinnausgleich keinen notariellen Vertrag vereinbart haben, leben sie in einer sogenannten Zugewinngemeinschaft. Im Rahmen der Ehescheidung kann ein Zugewinnausgleich beantragt werden. Der Vermögenszuwachs während der Ehe soll beiden Eheleuten je zur Hälfte zustehen. Der Anspruch auf Zugewinnausgleich verjährt drei Jahre nach Rechtskraft der Ehescheidung.

Ehegattenunterhalt

Ein Trennungs-Unterhaltsanspruch eines Ehegatten setzt voraus, dass nach der Trennung bezogen auf die ehelichen Lebensverhältnisse ein Ungleichgewicht besteht und setzt die Leistungsfähigkeit des anderen Ehegatten voraus. Die schriftliche Aufforderung an den Unterhaltsverpflichteten, Auskunft über alle Einkünfte zu geben, führt dazu, dass Trennungsunterhalt auch rückwirkend verlangt werden kann.

Der nacheheliche Unterhalt nach der Ehescheidung muss dann erneut eingefordert werden.

Kindesunterhalt

Der Elternteil, bei dem das Kind lebt, leistet seinen Unterhalt grundsätzlich durch die Pflege und Erziehung des Kindes. Der andere Elternteil ist bei Leistungsfähigkeit in der Regel zur Zahlung verpflichtet. Die Berechnung erfolgt nach der Düsseldorfer Tabelle, die Sie im Internet finden können. Die schriftliche Aufforderung an den Unterhaltsverpflichteten, Auskunft über alle Einkünfte zu geben, führt dazu, dass Kindesunterhalt auch rückwirkend verlangt werden kann.

Sorge- und Umgangsrecht

Bei ehelichen Kindern haben grundsätzlich beide Eltern das Sorgerecht und dies bleibt auch nach der Ehescheidung so. Über die Angelegenheiten des täglichen Lebens entscheidet der Ehegatte, bei dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Regelungen zur gemeinsamen Sorge von Kindern, deren Eltern bei der Geburt nicht miteinander verheiratet sind, finden Sie in § 1626 a BGB, der im Internet zu finden ist.

Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt (§ 1684 Absatz 1 BGB).

Nach der Trennung hat auch derjenige Elternteil, bei dem das Kind nicht überwiegend zusammenwohnt, ein Umgangsrecht

Trennungsberatung

Einen umfassenden Überblick über Ihre Situation nach einer Trennung oder Ehescheidung erhalten Sie durch meine Beratung.

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