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Erbrecht

  • Testament
  • Erbauseinandersetzung
  • Patientenverfügungen
  • Vorsorgevollmacht

Seit 2004 berate ich zu Fragen des Erbrechts.
Ihre Vertretung übernehme ich mit Zeit für Ihr Anliegen.

Ich berate Sie gern.

Testament

Ohne Testament wird die gesetzliche Erbfolge eintreten. Wer dies nicht will, kann ein Testament errichten. Das Testament ist eine eigenhändige, das bedeutet selbst mit der Hand geschriebene und mit Vornamen sowie dem Familiennamen unterschriebene Erklärung unter Angabe von Tag, Monat, Jahr und Ort der Erklärung.

Ehepartner können ein gemeinschaftliches Testament errichten, das zumindest von einem der Ehepartner mit der Hand geschrieben ist, die vorgenannten Angaben zu Zeit und Ort der Erklärung enthält und von beiden eigenhändig mit dem Vornamen und dem Familiennamen unterschrieben ist.

Ein Ehegattentestament mit wechselbezüglichen Verfügungen kann nur eingeschränkt widerrufen werden.

Das Testament kann selbst verwahrt werden oder wie auch ein notarielles Testament in die amtliche Verwahrung des zuständigen Nachlassgerichts gegeben werden. Davon erhält das Standesamt des Geburtsortes eine Nachricht, so dass die Sterbeurkunde später auch an das Nachlassgericht weitergeleitet wird. Die sogenannte Testamentseröffnung wird schon vorbereitet, in dem mögliche Erben aktenkundig gemacht werden.

Das notarielle Testament hat den Vorteil der Rechtssicherheit, wobei hierfür Gebühren zu zahlen sind.

Erbauseinandersetzung

Gibt es mehrere Erben nach der gesetzlichen Erbfolge oder nach dem in einem Testament erklärten Willen des Erblassers, gehören sie zur sogenannten Erbengemeinschaft. Die Miterben müssen den Nachlass gemeinsam verwalten, wenn sie sich im Streitfall auf eine eigentlich sinnvolle Verwaltung durch einzelne nicht einigen können. Allerdings kann jeder Erbe die Auseinandersetzung verlangen, sofern vom Erblasser nichts anderes rechtswirksam bestimmt wurde. Wenn sich die Erben nicht einigen, kann beim Nachlassgericht ein Antrag auf Vermittlung gestellt werden. Sollte der Streit damit nicht beigelegt werden können, ist eine gerichtliche Auseinandersetzung möglich.

Patientenverfügung

Die Patientenverfügung sollte schriftlich erfolgen. Darin wird unter anderem erklärt, welche Heilbehandlungen oder ärztlichen Eingriffe für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit untersagt werden. Für den Erfolg der beabsichtigten Verfügungen ist es ratsam, in der Patientenverfügung die noch nicht eingetretene medizinische Situation und die gewünschten Konsequenzen so genau wie möglich festzulegen.

Vorsorgevollmacht

Im Fall der Bedürftigkeit kann ein Bevollmächtigter durch eine allgemeine Vorsorgevollmacht unter anderem Bankgeschäfte abwickeln, Entscheidungen über die Gesundheit und das Wohnen treffen sowie behördliche Angelegenheiten klären. Die Banken verlangen häufig, dass deren Vordrucke verwendet werden. Es ist auch möglich, eine Bankvollmacht über den Tod hinaus zu geben.

Sollte dies nicht ausreichen oder keine Vorsorgevollmacht getroffen worden sein, wird gegebenenfalls vom Gericht ein Betreuer bestellt.

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